in eigener Sache........ in eigener Sache ...........in eigener Sache.......

 

Stellenanzeige

 

Geschäftsstellenverwaltung, Beratung und Organisation im Landesverband Thüringen der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Für die Verwaltung und Führung unserer Geschäfts- und Beratungsstelle suchen wir zum 1. September 2018 eine/n verantwortungsbewusste/n Mitarbeiter*in zur unbefristeten Festanstellung (25h wöchentlich). Die Geschäftsstelle befindet sich auf dem Gelände des Asklepios Fachklinikums für seelische und neurologische Gesundheit in Stadtroda.

Der Landesverband Thüringen der Angehörigen psychisch Kranker e.V. besteht seit 1990. Wir fördern und unterstützen die Angehörigenselbsthilfe und vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber der Sozialpolitik. Unser Tätigkeitsspektrum reicht dabei von der Beratung Angehöriger über die Unterstützung von Selbsthilfegruppen und -initiativen, die Organisation von Fachveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit bis zur Mitwirkung in (über-)regionalen Arbeitskreisen und Netzwerken. Unser Verband ist Thüringen- und bundesweit vernetzt und Mitglied des Bundesverbandes BApK. Ziel unserer Arbeit ist die Umsetzung von Menschen- und Patientenrechten zur Verbesserung der Lebensqualität von psychisch erkrankten Menschen sowie ihren Angehörigen und ihnen nahestehenden Personen.

Der/die Mitarbeiter*in der Geschäftsstelle erfüllt folgende Aufgaben:

  • eine konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand
  • die finanzbuchhalterische Verwaltung und Mitgliederverwaltung
  • Verwaltung und Organisation im Zusammenhang mit Fördermittelanträgen
  • die Beratung und Vermittlung von ratsuchenden Menschen und Selbsthilfeakteuren
  • (über-)regionale Vernetzung und Kooperation an der Schnittstelle zwischen Verband, Behörden und Ministerien, (sozial-)psychiatrischen Hilfestrukturen, Krankenkassen, Verbänden, Fachausschüssen und Öffentlichkeit
  • Veranstaltungsorganisation
  • Recherche, Aufbereitung, Gestaltung und Weitergabe von Informationsmaterial

Der/die Mitarbeiter*in verfügt idealerweise über folgende Voraussetzungen:

  • Kaufmännische Ausbildung, Fachschul- oder Fachhochschulabschluss mit sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten
  • Erfahrung und Kenntnisse im sozialen Bereich, insbesondere mit psychischen Erkrankungen
  • Kompetenz zu und ausgeprägtes Interesse für Organisation, Beratung, Vernetzung und Kooperation
  • eigenverantwortliches Handeln sowie verbindliches lösungsorientiertes Auftreten
  • Fähigkeit zu selbstständiger und strukturierter Büroorganisation
  • mindestens Grundkenntnisse im Verwaltungs- und Vertragsrecht
  • Bereitschaft zu Wochenendtätigkeit im Zusammenhang mit Veranstaltungen

Wir bieten:

  • eine der Verantwortung entsprechende Vergütung
  • familienfreundliches Arbeiten in der Kernarbeitszeit von 09:00 bis 15:00 Uhr
  • 16 Arbeitstage Urlaub pro Jahr, entsprechend BGB
  • flache Hierarchien und kurze Dienstwege
  • eine ruhige und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre
  • Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung

Bewerbungen sind bis zum 15. August 2018 ausschließlich an die Vereinsvorsitzende Frau Dr. Heike Stecklum zu richten.

Per Mail in einer Datei (max. 5 MB) an: stecklum@gmx.de

Postalisch an: Dr. Heike Stecklum, Forstweg 16, 07745 Jena.

Bei telefonischen Nachfragen können Sie Frau Christine Fischer unter 036651/3618 kontaktieren.

 

 

 

 

 

Aus dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Erkrankter e.V.

Infotipps

 

Bundesteilhabegesetz  -  was ändert sich wann?

 

Nach langer und teilweise konträrer Diskussion in allen Gremien ist das Bundesteilhabegesetz Ende 2016 vom Bundestag und Bundesrat beschlossen. Es tritt in Stufen ab dem 01.01.2017 in Kraft und wird erst zum 01.01.12023 abgeschlossen sein.

Mit diesem Gesetz wird versucht die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention in die Eingliederungs-

hilfe umzusetzen. Nunmehr rücken Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt des Gesc hehen. Ddie heute noch vorhandenen Unterscheidungen zwischen ambulanter, teilstationärer oder stationärer Leistungen werden aufgehoben und durch Begriffen wie "Fachleistungen der Eingliederungshilfe" und

"existenzsichernde Leistungen" ergänzt.

 

Finanziell werden folgende Veränderungen in diesem Jahr wirksam:

 

weitere Informationen erhalten Sie in unserer "Schwalbe", die als PDF-Datei unter der Position "Literatur" verfügbar ist.

 

Sozialhilfe:

Vermögensschonbetrag für kleinere Barbeträge oder sonstige Geldwerte wird erhöht

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Die Höhe der kleineren Barbeträge oder sonstiger Geldwerte, von deren Einsatz die Sozialhilfe nicht abhängig gemacht werden darf, wird einheitlich für

jjede volljährige, leistungsberechtigte Person auf 5.000 Euro festgelegt. Die Änderung der Verordnung

tritt ab 1. April 2017 in Kraft.

 

Petition:

Psychisch schwerkranke Menschen brauchen in lebensbedrohlichen Krisen aufsuchende Hilfen

Der Landesverband Hmburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. startet mit einer Petition eine landesweite Inititative um die Lage psychisch schwerkranker Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung und ihrer Hilfsbedürftigkeit nicht mehr in der Lage sind, ambulante Hilfen anzunehmen.

 

Unterstützen Sie diese Petition, denn Aufsuchende Hilfen bieten die Chance:
- das Leid schwerkranker Menschen zu lindern
- soziale Folgeschäden zu vermeiden
- die beteiligten Familien zu entlasten
- ein sozial verträgliches Zusammenleben zu fördern
- Zwangsmaßnahmen vorzubeugen

 

Die Petition ist unter openpetition.de / Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. einsehbar.

 

 

Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern sollen verbessert werden

 

In der Ausgabe 03/2017 der Zeitschrift "Psychosoziale Umsachau" wird informiert, dass der Bundestag bessere Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern will. Hierzu wurde am 22.06.2017 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter Beteiligung der zuständigen Bundesministerien (BMFSFJ, BMAS, BMG), relevanter Fachverbände und -organisationen sowie weiterer Sachverständiger ins Leben gerufen. Die Fraktionen des Bundestages gehen davon aus, dass in Deutschland etwa jedes vierte Kind einen vorübergehenden oder dauerhaft psychisch erkrankten Elternteil hat. Aus Scham, Angst vor Konsquenzen oder auch falsch verstandener Loyalität wagen viele Kinder nicht, sich Dritten anzuvertrauen. Häufig kommen noch finanzielle Probleme in den Familien dazu. Kinder mit psychisch erkrankten Eltern brauchen deshalb ein sie unterstützendes soziales Umfeld und je nach Bedarf qualitfizierte Hilfe und Unterstützung.

Diese Arbeitsgruppe soll Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist, erarbeiten und dabei auch auf Auswirkungen und Möglichkeiten des bereits vorhandenen Präventionsgesetzes eingehen. Insbesondere ist eine enge Vernetzung zwischen Gesundheitswesen und den jeweils zuständigen Jugendämtern auf komunaler Ebene anzustreben. Es geht auch um den Ausbau von Präventionsangeboten der aufsuchenden Hilfen.

Wir als Landesverband werden uns mit Vorschlägen und Argumenten an dieser Diskussion beteiligen.  "Kinder psychisch erkrankter Eltern" wird im kommenden Jahr Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

 

 

Seit Juli 2017 ist das Gesetz Neuregelung ärztlicher Zwangsmaßnahmen in Kraft getreten. Es steht als PDF-Datei zur Verfügung.

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