Für Sie gelesen und geschaut

 

 

Unsere  Empfehlung für die Selbsthilfegruppen

 
Was tun bei häuslichen Konflikten?

 

Christian Zechert und Dr. Caroline Trautmann (BApK e.V.) beschreiben in dem Buch „Was tun  bei Konflikten und Aggressionen in Familien mit einem psychisch erkrankten Angehörigen“

 

Was wir als Angehörige tun können und was wir lieber bleiben lassen sollten. Die Broschüre gibt Antworten aus diese Fragen. Sie beruht auf Berichten von Angehörigen der Selbsthilfe und überträgt zugleich das professionelle Wissen über Deeskalationstechniken und Prävention aus dem klinischen Bereich auf die häusliche Situation.

 

Sie ist für 4,00 € beim BApK e.V. Oppelner Str. 130, 53119 Bonn;

E-Mail: bapk@psychiagtrie.de erhältlich.

 

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Die nachstehende DVD ist ebenfalls empfehlenswert:

 

Nicht alles Schlucken – Krisen und Psychopharmaka“ (23.09.2015, Psychiatrie-Verlag)

In diesem Dokumentarfilm von Jana Kalms, Piet Stolz und Sebastian Winkels sind 23 Menschen in einem besonderen Raum verabredet. Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und psychiatrische Fachkräfte. Ihre Lebenserfahrung mit Psychopharmaka, ihr innerstes Erleben stehen im Mittelpunkt.
Sie sprechen ohne Fassade, sie sprechen miteinander, sie hören zu.

 

 

»Du bist falsch.« »Da ist was in dir defekt.« »Das müssen wir ändern.« – Solche Botschaften schwingen bei der Vergabe von Psychopharmaka mit. Wie ein sensiblerer Umgang mit Medikamenten aussehen kann, zeigt unser neuer Lernfilm in zehn zwanzigminütigen Kapiteln.

Zwanzig Menschen, darunter Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und Profis, sitzen in einem Stuhlkreis zusammen. Das Setting ist bewusst schlicht gehalten. Die Protagonisten berichten über ihre Erfahrungen mit und ohne Medikamente, über gesellschaftliche Tabus, über Ohnmacht und Angst, aber auch über Dankbarkeit.

Einige Betroffene sprechen von einer »Wolke der Betäubung«, die über ihnen hängt. Andere wiederum haben mithilfe der Medikamente zur Ruhe gefunden. Eine Mutter erzählt von ihrer Hilflosigkeit, mit anschauen zu müssen, wie ihr Sohn nach abrupter Absetzung einen neuen psychotischen Schub erlitt. Ein Psychiater wiederum äußert Kritik an den zu eng gestrickten Angeboten.

Nach Themen sortiert und gut proportioniert bietet unser Lehrfilm »Leben mit Psychopharmaka« viel Stoff für offene Diskussionen. In zehn Kapiteln zeigt er Wege und Auswege, Irrwege und Umwege auf. Der Alltag mit Psychopharmaka wird aus Betroffenen-, Angehörigen- und Profisicht dargestellt. Eingegangen wird auch auf die Schwierigkeiten bei der Begleitung psychisch erkrankter Menschen sowie auf die Chancen einer »von allen getragenen Psychiatrie«.

 

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Edith Scherer, Thomas Lampert: Angehörige in der Psychiatrie

 

Psychiatrie Verlag: Angehörige sind längst im psychiatrischen Alltag angekommen, aber die konkrete Arbeit mit ihnen fordert professionell Tätigen einiges ab: eine klare Haltung, einen konstanten Perspektivwechsel und Sicherheit im kommunikativen Umgang.

Vorurteile und Vorbehalte gegenüber Angehörigen als Mitverursacher von Störungen sind immer noch groß und verstärken die Unsicherheit im Umgang mit Familienmitgliedern, Partnern oder engen Vertrauten. Gefühlte Defizite und wenige qualitative Standards in diesem Arbeitsbereich sorgen für Unsicherheiten bei der Kommunikation von Bedürfnissen und Absprachen, gerade im Mehrpersonensetting.

Das Buch bietet grundlegende Hilfe: Es formuliert praxisbewährte Leitlinien für den Arbeitsalltag, arbeitet systemische Grundlagen ab und widmet sich in einem Extrakapitel dem Thema »Kinder als Angehörige«.

152 Seiten, 17,95 €, ISBN 978-3-88414-638-5

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Bücher und Broschüren

 

Die Publikationen des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BAPK) finden Sie unter:

 

https://www.bapk.de/publikationen.html

 

 

 

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